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Dageko – Sozialökonomische Hausverwaltung – Kultureller Austausch vor der Haustür

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von ashokaaustria

Die Ideegration-Jury hat fünf Gewinner gewählt. Diese erhalten eine Anschubfinanzierung von den Sinnstiftern und werden von uns intensiv weiter begleitet, damit ihre Lösungen dorthin kommen, wo sie gebraucht werden.

dakego- sozialökonomische Hausverwaltung mit den Sinnstiftern Martin Essl und Hermann Rauter

Dageko- sozialökonomische Hausverwaltung mit den Sinnstiftern Martin Essl und Hermann Rauter

Ihre Vision ist die Profession des Hausverwalters neu zu definieren und den Aufgabenbereich der integrativen Betreuung von MieterInnen zu erweitern. Der Hausverwalter soll zur Schnittstelle für MieterInnen, Behörden, Organisationen und dem Eigentümer werden.

Die Idee der integrierenden, sozialökonomischen Hausverwaltung soll zum Leitfaden für andere Hausverwaltungen werden, um die intensive Betreuung von Menschen möglich zu machen und die Reichweite des gesellschaftlichen Mehrwertes zu erhöhen.Die Erweiterung des Aufgabenbereiches der Hausverwaltung um den sozialökonomischen Aspekt bräuchte den Anreiz eines Zertifikates. Damit einhergehen sollte eine steuerliche Begünstigung für den Eigentümer bei Beauftragung einer zertifizierten Dienstleistung. Eine erweiterte Hausverwaltungssoftware könnte die automatisierte, digitale Vernetzung mit Behörden und Ämtern ermöglichen und somit mehr Zeit für die persönliche Betreuung/Beratung der MieterIn schaffen.

Jahrelange Erfahrung hat Dageko gezeigt, dass eine behutsame Durchmischung von unterschiedlichen Nationalitäten, sozialer Stellung und familiärer Situation in einer Liegenschaft für das positive Miteinander integrierende Wirkung hat. 
Das persönliche Gespräch auf Augenhöhe bei Einzug der MieterIn ist ein wesentlicher Faktor und schafft zumeist Vertrauen. Dabei erhält sie ausführliche Informationen zu den Themen Wohnunterstützung, Mindestsicherung und diversen Jobplattformen.
 Allgemein gilt: jede Wohnung wird für die MieterIn provisionsfrei und ablösefrei vermittelt; der Mieter hat die Möglichkeit cash zu zahlen, so wie es in anderen Kulturkreisen üblich ist; die Bereitstellung von jeglichen Unterlagen durch sie als Hausverwaltung soll mehr in die Richtung „Hilf mir, es selbst zu tun“ (nach Maria Montessori) gehen; das Installieren von Integrationslotsen für jede Liegenschaft, die als Anlaufstelle für die Anliegen der MieterInnen fungieren soll. 
Durch die ganzheitliche Betreuung des Mieters ergibt sich ein messbarer Mehrwert für den Eigentümer und seine Liegenschaft, in Form von geringeren Instandhaltungskosten, weniger Leerständen und geringeren Mietausfällen.

Sozial schlechter gestellten Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Asylwerbern und Asylberechtigten wird in unserer Gesellschaft der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bzw. verwehrt. Dieser Umstand führt zur Ghettoisierung und wirkt sich negativ auf den Integrationsprozess aus. Dem gegenüber steht eine Vielzahl an leerstehenden Wohnungen, die aufgrund von Desinteresse, Vorurteilen, Fehlinformation und Ängsten nicht an obengenannte Zielgruppen vermietet werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen für den Liegenschaftseigentümer sind weniger Einnahmen und somit weniger Budget für notwendige Instandhaltung und Sanierung.

Jeder Mensch, unabhängig seiner Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur hat das Recht auf Wohnen. Dieses Grundbedürfnis wollen Dageko im Rahmen ihrer Möglichkeiten befriedigen. Das persönliche Gespräch auf Augenhöhe bei Einzug der MieterIn ist ein wesentlicher Faktor und schafft zumeist Vertrauen.

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