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Bill Drayton: „Jeder wird in dieser Welt zum Akteur“

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von ashokaaustria

Im Jahr 1980 startete der ehemalige McKinsey-Consultant Bill Drayton die gemeinnützige  Organisation  Ashoka.  3200 Social Entrepreneurs hat Ashoka  in den vergangenen 36 Jahren weltweit  identifiziert und unterstützt.

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(c) Julian Kirchner

Sind Sie mit der Entwicklung  von Social Entrepreneurship zufrieden?

Bill Drayton: Unser erstes Ziel war es, Social Entrepreneurship  in der  Alltagssprache   zu verankern.   Damit die  Menschen sehen, dass sie etwas gegen ein Problem, das sie beobachten,  unternehmen können, dass sie aktiv werden können. Die Welt ist heute ständig im Wandel  und wenn  sich die Rahmenbedingungen laufend ändern, muss sich auch die Art der Organisation ändern und neue Fähigkeiten gefordert.

Wie wird Organisation künftig gestaltet sein? 

Jeder wird zum Akteur, zum Changemaker. Es werden offene und sich ständig verändernde Teams von Teams sein, nur so kann man den Anforderungen gerecht werden. Die wichtigste Fähigkeit hierfür ist kognitive Empathie.  Kinder und Jugendliche, die das nicht lernen, werden künftig marginalisiert werden.

Welche Folgen hat die sich ständig wandelnde Welt für die Geschäftswelt?

Unternehmen, die prämodern organisiert sind,  also sehr hierarchisch, top-down, kontrollorientiert, sind ein Auslaufmodell. Sie werden sonst  nicht bestehen. Daher versuchen auch  Unternehmen zunehmend ein Ort für Changemaker zu sein.  Ein wirkliches Problem ist, dass der  öffentliche Sektor  noch prämodern organisiert ist. Dabei müssten Regierungen in einer sich rasch verändernden Welt die Rahmenbedingungen schaffen.

 

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