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Sozialunternehmerin Albina Ruiz beim Ashoka Visionary Program in Wien

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von ashokaaustria

Ashoka Österreich startete am 4. Oktober bei DLA Piper in die nächste Runde des Ashoka Visionary Program, eines einzigartigen Pionier-Projektes für EntscheidungsträgerInnen. Highlight des Abends stellte der Vortrag von Ashoka Fellow Albina Ruiz dar. Mit ihrer Initiative zur Bekämpfung von Müll setzt sie sich nicht nur für die Umwelt ein, sondern befähigt arme Menschen unternehmerisch tätig zu sein und sich als MülltrennerInnen im Recycle-Prozess einzubringen.

Wien, 5. Oktober 2018 – Im Jahr 2015 rief Ashoka mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung, der Expertise seiner MitarbeiterInnen und weltweiten Community an SozialunternehmerInnen eine außergewöhnliche Weiterbildungsform ins Leben: Das Ashoka Visionary Program. Die Abendveranstaltung zum Auftakt des vierten Durchgangs des Visionary Program wurde mit Unterstützung des Gastgebers DLA Piper organisiert. Alle Anwesenden blickten auf drei erfolgreiche Jahre zurück und zogen eine positive Bilanz:

„Im Visionary Program suchen die TeilnehmerInnen nach neuen innovativen Möglichkeiten, gesellschaftliche Probleme unternehmerisch zu lösen. Bisher konnten über 80 internationale AbsolventInnen aus der Privatwirtschaft, dem öffentlichen Sektor und dem Sozialunternehmertum lernen, wie man den Herausforderungen der heutigen Zeit begegnen kann“, erklärt Raphaela Toncic-Sorinj, Direktorin des Programms.

Vom Abfallsammler zum Unternehmer
Die Peruanerin Albina Ruiz, Ashoka Fellow und Gründerin der Organisation Gesunde Stadt (Ciudad Saludable) hielt eine inspirierende Rede. Ihre Organisation ermöglicht es Obdachlosen, die vom Müll leben müssen, eine Ausbildung zu MülltrennerInnen zu absolvieren. Sie bekommen dadurch die Chance als MüllsammlerInnen für die Kommunen selbstständig tätig zu werden. Das bedeutet, dass sie mit der gleichen Tätigkeit wie zuvor wieder ein unabhängiges Leben führen können und von Obdachlosen zu normalen BürgerInnen avancieren.

Gesunde Stadt erzeugt Multiplikatoreffekt
In Entwicklungsländern erzielt das Management von Abfall und Recycling einen Multiplikatoreffekt, indem es das Bewusstsein der Gesellschaft erhöht und mehrfach positive Effekte auf die Umwelt ausübt. Die geschätzte Zahl der Bäume, die pro Jahr durch die Sammlung von Papier von ‚Gesunde Stadt‘ gerettet werden, liegt bei etwa zwei Millionen.

“Langfristige Lösungen für Abfallprobleme erfordern erhebliche Veränderungen bei Einzelpersonen und großen Institutionen“, erklärt Albina Ruiz. „Das ist mitunter ein Grund, warum ich Ashoka Fellow bin und am Kick-off des Visionary Program teilnehme. Hier tauscht man sich aus, lernt Neues, entwickelt gemeinsame Ideen und arbeitet an deren Umsetzung.“

Ashoka Visionary Program für Social Entrepreneurship und Innovation
Im Mittelpunkt des Visionary Program steht die Entwicklung systemwandelnder Ideen und Innovationen, sowie der Aufbau einer starken Gemeinschaft von Führungskräften, die Wirtschaft neu denkt. Im Laufe des neunmonatigen Teilzeitprogramms erlangen die TeilnehmerInnen die nötigen Kenntnisse um wirkungsvolle, spartenübergreifende Partnerschaften zu etablieren, die unternehmerisches Denken und gesellschaftlichen Wandel vereinen.

Weitere Informationen über das Ashoka Visionary Program sind unter http://ashoka-cee.org/visionary-program/ zu finden.

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