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Ashoka ernennt zwei neue Österreichische Fellows

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von Nina Schnider

Walburga Fröhlich und Klaus Candussi fördern Gleichstellung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen.

Ashoka begrüßt zwei neue Fellows in seinem weltweiten Netzwerk. Die Steirer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi sorgen mit ihrem Sozialunternehmen atempo für Inklusion von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung am Arbeitsmarkt.

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(c) Fotogräfin, Info Graz

1. Dezember 2015 – Das innovative steirische Sozialunternehmen von Walburga Fröhlich und Klaus Candussi schöpft das Leistungspotenzial von Menschen mit Behinderung voll aus und bietet ihnen gleiche Möglichkeiten am Arbeitsmarkt. So werden nicht nur Menschen mit Behinderung gefördert und integriert, sondern dem Staat ein wesentlicher Wirtschaftsvorteil verschafft.

Unter der Marke capito werden Texte in leicht verständliche Sprache übersetzt oder Webseiten überprüft. Menschen mit Behinderungen testen selbst, ob ein Text oder eine Webseite barrierefrei sind. Anfangs waren es primär Behörden, die sich von capito Broschüren übersetzen ließen, einstweilen erkennen auch immer mehr Unternehmen wie Banken, Versicherungen und Telekommunikationsunternehmen wie etwa T-Mobile den Wert von leicht verständlichen Informationen.

Die zweite Marke „nueva – Nutzer/innen evaluieren“ überprüft die Qualität von Wohnhäusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Für diese Beratungen werden Menschen mit Behinderung zu Fachkräften ausgebildet und erhalten dadurch einen Arbeitsplatz.

„Walburga und Klaus sind eine tolle Bereicherung für unser Netzwerk“, freut sich Marie Ringler, Geschäftsführerin von Ashoka Österreich und Europa Co-Leader. „Walburga ist zudem der erste weibliche Fellow in Österreich – ein starkes und wichtiges Zeichen. Wir hoffen es werden noch viele mehr werden.“

Und Georg Schön, Co-Geschäftsführer Österreich: „atempo zeigt vor, wie wir Menschen mit Behinderungen unterstützen können, zu Changemakern für sich und ihre eigenen Anliegen zu werden und dabei die Welt für uns alle barrierefreier zu machen. Uns hat zudem beeindruckt, wie sehr es atempo in den letzten Jahren gelungen ist, ihre Lösung im deutschsprachigen Markt zu etablieren, die 27 Franchisepartner sind ein deutliches Zeichen dafür.“

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(c)Fotogräfin, Info Graz

Ashoka unterstützt atempo bei der Erschließung neuer Märkte Ashoka unterstützt herausragende Menschen mit unternehmerischem Geist, die mit ihrer Idee ihren Sektor revolutionieren und dabei die dringlichsten Probleme unserer Gesellschaft lösen als „Ashoka Fellows“. Nach einem intensiven Screening nominiert die Länderorganisation KandidatInnen, die dann einen internationalen, mehrstufigen Auswahlprozess bestehen müssen. Nach erfolgreicher Aufnahme ins Ashoka Netzwerk fördert Ashoka das Wachstum und die Wirkung seiner Fellows mit Strategie- & Know-how Beratung, einem individuellen Stipendium für drei Jahre aus dem internationalen Netzwerk, Unterstützung bei Skalierungs- & Internationalisierungsprogrammen und professionellem Pro Bono Support seiner Partner. So können die Fellows ihren unternehmerischen Wirkungsradius ständig erweitern.

Für die beiden neuen Fellows ist das vor allem hinsichtlich ihres sozialen Franchisesystems relevant, das sich bereits über rund 16 Städte im deutschsprachigen Raum erstreckt. „Mit dem Zugang zum weltweiten Ashoka-Netzwerk öffnen sich für atempo ganz neue Türen und Möglichkeiten“, zeigen sich Walburga Fröhlich und Klaus Candussi begeistert. „Das birgt riesen Potenzial für die Inklusion am Arbeitsmarkt, denn mit jedem neuen Partner entstehen bis zu zehn neue Arbeitsplätze – auch und gerade für Menschen mit Behinderung.“

 

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