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Österreichs erste Ashoka Fellows: Gerald Koller und Johannes Lindner

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von Jürgen Genser

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Anfang 2011 startete Ashoka auch in Österreich mit dem Ziel möglichst viele Menschen dabei zu unterstützen „Changemaker“ zu werden. Nach einem intensiven Auswahlprozess wurden die ersten beiden österreichischen Fellows benannt: Johannes Lindner und Gerald Koller.

Marie Ringler, Länderdirektorin von Ashoka Österreich erklärt bei einer Pressekonferenz, wieso die Wahl auf diese Beiden gefallen ist: „Johannes Lindner haben wir ausgewählt, weil er zeigt wie ein Lehrer das Vehikel Entrepreneurship Education nutzt, um Schüler auf ihrem Weg zu eigeninitiativen, unternehmerischen und kritisch denkenden Bürgern zu unterstützen. Gerald Koller zeigt mit seinem pädagogischen Handlungsmodell einen Weg der Risikobalance, der uns als mündige verantwortliche Menschen wahrnimmt, stärkt und nicht bevormundend eingreift.“

Porträt Johannes Lindner

Es heißt, das Schulsystem sei starr und nur schwierig zu verändern. Johannes Lindner beweist das Gegenteil: Selber Lehrer an einer Wiener Handelsakademie etablierte Lindner eine neue Lehr- und Lernmethode, um SchülerInnen Unternehmergeist zu vermitteln. Denn so können sie Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten. Rund um diesen stark persönlichkeitsbildenden Lehransatz baute er ein Netzwerk von Lehrern und Menschen aus Ministerien, Schulbehörden und der Wirtschaft, um neue Bildungsziele zu definieren, neue Arbeitsbücher zu entwickeln und neue Lernmethoden in das Klassenzimmer zu bringen. Johannes Lindner rief einen Ideen- und Business-Plan-Wettbewerb und einen   Debattierclub ins Leben – so werden schon junge Menschen zu kompetenten Problemlösern und lernen ihre Ideen zu argumentieren und zu verteidigen.

Johannes Lindner freut sich auf die Zusammenarbeit mit Ashoka: „Durch Ashoka wird Entrepreneurship Education viel stärker zum Thema und es werden dadurch noch viel mehr Lehrer und Schüler erreicht. Das Ziel ist es, die Anzahl der Jugendlichen, die mit Entrepreneurship Education als ökonomische Ausbildungsphilosophie unterrichtet werden von derzeit 20.000 auf 40.000 zu verdoppeln.“

Johannes Lindner ist Wirtschaftspädagoge an der Schumpeter Handelsakademie und Social Entrepreneur. Er absolvierte die Ausbildung zum Entrepreneurship Instructor an der New York University, am Babson College und an der Stanford University sowie den Universitäten Nijmegen und Wien. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er unter anderem Lehrbuch- und Fachartikelautor, Vorstandsmitglied von „ifte“, Bundeskoordinator des „e.e.si Netzwerks und Fachbereichsleiter für Entrepreneurship Education und Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems sowie Fachkonsulent Wirtschaft für das Österreichische Wörterbuch.

>Johannes Profil

Porträt Gerald Koller
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Jeder Mensch geht Risiken ein. Das gehört zum Wesen des Menschen, genau so wie das Verlangen nach Sicherheit und Geborgenheit. Damit ein Risiko aber nicht zu einer Gefahr wird, ist Risikokompetenz in diesen Situationen unverzichtbar. Gerald Koller entwickelte eine Methode, die „risflecting“-Methode, die Menschen eben das schult: Risikokompetenz.

Auch Gerald Koller ist erfreut über die Ashoka-Fellowship: „Ashoka unterstützt ‚risflecting‘ nicht nur finanziell. Auch durch einen Buddy aus der Wirtschaft – Dr. Schilling von Boehringer Ingelheim, mediale Präsenz und pro bono Partnerschaften wird dieses pädagogische Handlungsmodell unterstützt.“

Gerald Koller ist seit 25 Jahren als Referent, Autor und Fachberater im Brückenbereich zwischen Kommunikation und Gesundheit tätig. Neben „risflecting“ hat er noch weitere europaweit angewendete Modelle zur Förderung mentaler und sozialer Gesundheit entwickelt.

>Geralds Profil

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